Experimentieren im Video-Chat
Inzwischen treffen sich die zukünftigen Schulkinder regelmäßig im Video-Chat. Beim letzten Mal stand ein spannendes Experiment auf dem Programm:

Hallo, mein Name ist Fritz. Ich wohne mit meiner großen Familie im Wald. Meistens arbeite ich, damit meine Familie mit Essen und Baumaterialien für unser Zuhause versorgt ist. Doch ab und zu brauche ich eine Pause.

Heute ist mir etwas passiert. Ich bin mit meinem Freund Karl durch den Wald spaziert. Wir haben uns einen Stein zugeworfen. Es war der schönste Stein, den ich bis jetzt gesehen habe. Der Stein flog immer wieder hin und her. Bis er plötzlich zu weit flog. Er flog und flog und flog und landete mitten in einer großen Pfütze.

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst? Wir Ameisen können nicht schwimmen. Habt ihr eine Idee, wie ich meinen wunderschönen Stein wiederbekommen kann?

Was ihr für das Experiment braucht:

1. Einen tiefen Teller
2. Einen kleinen Stein
3. Wasser
4. Ein Glas
5. Ein Teelicht
6. Ein Feuerzeug oder Streichhölzer
7. (Eine Kanne mit Wasser zum Löschen, falls etwas passiert.)

Vorbereitung:
1. Stellt den tiefen Teller auf einen einen ebenen Untergrund.
2. Nun füllt das Wasser in euren Teller. So erstellt ihr eure kleine Pfütze.
3. Jetzt müsst ihr euren kleinen Stein in der Pfütze verlieren. Dafür legt ihr ihn in die Pfütze.

Jetzt geht es an das Experiment:

1. Stellt das Teelicht in die Pfütze und zündet es an. Lasst es ruhig eine kurze Zeit brennen.
2. Nun nehmt ihr euch euer Glas und dreht es mit der Öffnung nach unten. Jetzt müsst ihr es über das Teelicht stellen, aber beachtet, dass der Stein nicht unter dem Glas verschwindet.
3. Jetzt heißt es warten!

Was könnt ihr beobachten? Seid ihr an den Stein gekommen? Hat das Experiment funktioniert? Wieso steigt das Wasser in dem Glas an? Gibt es eine andere Möglichkeit an den Stein zu kommen?

Einfache Erklärung:

Ein Feuer braucht gute saubere Luft zum Atmen - genau so wie wir. Unter dem Glas hat das Feuer nur wenig Luft zum Atmen. Es verbraucht die Luft. Das Wasser kann sich jetzt im Glas ausbreiten und steigt immer höher. Nun geht die Kerze aus. Die gute Luft ist verbraucht. Es ist nur noch schlechte, unbrauchbare Luft übrig. Da keine Luft mehr verbraucht wird, gibt es keinen Platz mehr im Glas. Deshalb steigt das Wasser nicht weiter.